Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 5. Dezember 2013, 18:39

Lufthansa Technik verhilft Flugzeug-Komponenten zu zweitem Leben

Zitat

Endet für ein Lufthansa-Flugzeug der Dienst, beginnt für so manches Bauteil ein zweites Leben. Dafür sind die Mitarbeiter der Lufthansa Technik Component Services im amerikanischen Tulsa im Einsatz.

Bei der Lufthansa Technik Component Services (LTCS) ist vor Kurzem das 25. Flugzeug zur Zerlegung eingetroffen. Erstmals wird durch das Tochterunternehmen der Lufthansa Technik in Tulsa (Oklahoma/USA) eine Boeing 747-400 auseinander genommen. Verschiedenste Elemente des Jumbos werden für eine Wiederverwertung aufbereitet, teilte Lufthansa Technik mit.

Die Chance auf ein zweites Leben bekommen Komponenten ausgemusterter Flugzeuge des Lufthansa Konzerns bereits seit Frühjahr 2012. Bisher wurden im Rahmen des Projekts „2nd Life“ vor allem Flugzeuge des kleineren Typs Boeing 737 zerlegt.

Nach der letzten Landung der Flugzeuge in Tulsa bauen die Mitarbeiter von LTCS innerhalb von rund zwei Wochen Verwertbares und Wertvolles aus den Maschinen aus. Dabei handelt es sich beispielsweise um Fahrwerke, Triebwerkskomponenten, Flugcomputer, Cockpit-Instrumente und die komplette Elektronik.

Die Teile werden nach ihrem Ausbau in den Lufthansa-Technik-Werkstätten in den USA und Deutschland geprüft und nötigenfalls repariert. Im Anschluss werden sie erneut zertifiziert und wandern in den Bestand der Lufthansa Technik.

Dadurch können Komponenten, deren Beschaffung üblicherweise mehrere Monate dauert, den Kunden schneller und kostengünstiger zur Verfügung gestellt werden. Die „ausgehöhlten“ Flugzeuge werden letztlich an einen Verwertungsbetrieb übergeben, der während der Verschrottung noch wieder verwertbare Rohstoffe wie Aluminium herausfiltert.

Quelle: airliners.de


:thumbsup: